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Fischiges & Süßes in Hannover

Gestern waren wir im SeaLife in Hannover. Kurz vor Weihnachten gab es bei einer Online-Shopping-Community (wer eine Einladung dafür haben möchte kann mir seine Mailadresse zukommen lassen) Gutscheine zum ungefähr halben Preis, die wir uns einfach mal gegönnt haben. Diese Spartickets gibt's nun nicht mehr, und mit dem Jahreswechsel wurde der reguläre Eintrittspreis leicht angehoben, daher zahlt man nun 14,50 € für Erwachsene und 9,95 € für Kinder. Kleiner Tipp: Auf der SeaLife-Webseite kann man Online-Tickets kaufen, bei denen man, wenn man sich im Voraus auf ein bestimmtes Datum festlegt, 5 € pro Ticket spart.

Für diesen doch recht stattlichen Einsatz bekommt man einen Stempel auf die Hand, mit dem man am selben Tag erneut hineinkommt. Noch reizvoller sind Jahreskarten oder vor allem Jahres-Kombitickets, die 69 € pro Person kosten und gleichzeitig für den Heidepark Soltau, den Hamburg Dungeon und weitere Attraktionen gelten. Infos dazu gibt es direkt an der Kasse des SeaLife.

Sobald man dann endlich drinnen ist (am Wochenende dürften längere Wartezeiten nicht unwahrscheinlich sein) kann man entlang des gut ausgeschilderten (und nicht besonders verzweigten) Rundgangs ungefähr zweieinhalb Stunden beim Bestaunen verschiedenster Fische, Schildkröten und Frösche zubringen. Keine Angst, man legt dennoch nur kurze Wege zurück. Sitzplätze sind allerdings Mangelware, außer im integrierten Kino, in dem eine ca. 15-minütige Schleife von Ausschnitten aus einem Pay-TV-Wildlife-Kanal läuft.

Die Aquarien sind zumeist bodentief angebracht, so dass auch kleine Gäste überall etwas sehen können ohne dass Mama & Papa "Rücken" kriegen. Viele der Glasscheiben wirken vergrößernd, das macht auch die kleineren Bewohner der Becken gut erkennbar. An nahezu jeder Station gibt es zusätzlich zu genauen Infos über die Fische (für Erwachsene) ein Rätsel, ein Spiel oder ähnliches für Kinder. Dafür bietet es sich wahrscheinlich an, an der Kasse weitere 3,95 € für eine Broschüre zu investieren, auf die ich aber verzichtet habe und zu der ich daher nichts genaueres sagen kann. Soweit ich das verstanden habe sollte darin aber ein Fragebogen enthalten sein, den Kinder unterwegs ausfüllen können.

Für Fotobegeisterte gibt es viele Möglichkeiten, den Tieren nahe zu kommen - sei es über Bullaugen in einer Aquariumswand, dank einer begehbaren Ecke seitlich/unter dem größten, 300.000 Liter fassenden Becken, oder dem - trotz seiner Kürze - eindrucksvollen Tunnel unter demselben.

Nachdem damit die ersten Becken quasi im Kellergeschoss passiert wurden geht es in den schön gestalteten, klimatisierten "Außenbereich" (feuchtwarm, angenehme 22 °C und 80 % Luftfeuchtigkeit unter einem Glaskuppeldach). Üppige Pflanzen lassen (mit ein bisschen Fantasie) den Eindruck entstehen man befinde sich im Dschungel und passiere dort verschiedene Gewässer. Im Zentrum dieses Bereichs befindet sich ein kleiner Turm, der nach dem Aufstieg (wer nicht schwindelfrei ist und/oder Probleme mit Stufen und Böden aus Metallrosten hat sollte sich das verkneifen) einen Rundumblick auf alle Bereiche bietet. Im Anschluss daran passiert man noch einmal einen längeren Gang, in dem zu den Themen "Schutz der Meere / Schutz der Wale" Infos aushängen und Broschüren ausliegen. Dann landet man bereits im Souvenir-Shop, in dem es von Namens-Tassen, -Stiften, -Anhängern über Stofftiere und weiteres Spielzeug (zum Teil sogar mit Bezug zum Meer bzw. dessen Bewohnern ^^) den üblichen Tand gibt. Daran schließt sich noch ein kleines Bistro an, in dem man links an einem PC mit Touchscreen noch seine Meinung zu Ausstellung kundtun kann, und dann ist man auch schon durch.

Mir hat es dafür, dass ich eigentlich kein Fan von Ausstellungen eingesperrter Tiere bin, gut gefallen. Die Becken sind zwar teils recht dicht besetzt, aber dafür auch etwas größer als ich erwartet hatte. Kranke Tiere habe ich nicht entdeckt, was ich bei früheren Zoobesuchen nicht behaupten konnte. Als ein Fan von Rochen fand ich es toll, sie gleich in mehreren Becken beobachten zu können, im "Tunnel" sogar von unten.

Insgesamt war es ein schöner Nachmittag für uns, nachdem wir auf dem Hinweg bei IKEA gefrühstückt und danach noch einen kurzen Abstecher zum Werksverkauf von Bahlsen gemacht hatten. Insbesondere letzteres ist Hannover-Besuchern ebenfalls zu empfehlen, neben reduzierten Varianten (2. oder 3. Wahl) der normalen Packungen, die man zu Hause im Supermarkt bekommt, gibt es auch größere Tüten (500 g) oder Kartons (1,1 oder sogar 1,5 kg) ausgewählter Kekse zu wirklich guten Preisen. Im Moment ist noch viel Weihnachtsgebäck zu haben, das Sortiment wechselt aber nach Anfall im Werk, insbesondere die besonders günstigen Kartons mit Bruchkeksen enthalten immer wieder andere Sorten.

Achja, noch ein Parktipp für's SeaLife: An der Straße "Am Großen Garten" gibt es kostenlose Parkplätze, sie sind nicht weiter vom Eingang entfernt als der kostenpflichtige Parkplatz "Herrenhäuser Gärten" (5 Minuten zu Fuß), und für die Gehfaulen gibt es sogar die Möglichkeit, mit der S-Bahn eine Station bis direkt vor die Eingangstür des SeaLife zu fahren.
21.1.10 23:27
 


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