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Herr Fuchs und Frau Elster

... waren es nicht, die sich heute früh um kurz vor 8 Uhr in unserem Garten lautstark gezofft haben, sondern ein Fuchs und (nach den Geräuschen zu urteilen) eine Katze. Aus dem Fenster konnte ich nur den Fuchs mit seinem buschigen Schwanz erkennen, der sich direkt am Gartenzaun auf irgendetwas dunklem (evtl. getigerten) wälzte und seine Zähne darin versenkte. Da ich nicht sicher war ob all unsere Miezen, die hinaus gehen (vier von acht), die Nacht im Haus verbracht hatten lief ich schnell runter.

Als ich aus der Tür kam hätte ich mich mit meinen Hausschuhen fast auf den Hintern gesetzt (die sind für 20 cm Schnee wohl doch nicht optimal), kehrte also nach einem Ruf von mir und verstummendem Gekeife am Kampfplatz nochmal kurz um. Nachdem der Krach aber gleich wieder einsetzte konnte ich nichts besseres anziehen als Gartenschlappen, die wenigstens ein bisschen Profil haben, gegen nasse, erfrierende Füße durch eindringenden Schnee jedoch nicht viel ausrichten können, wie ich ein paar Minuten später feststellen musste.

Wenigstens konnte ich mich so dem Schauplatz des Kampfs nähern, wenn auch nur über Umwege (wir haben einen kleinen bewachsenen Wall direkt hinter der Ausgangstür, über den ich nicht hinwegschauen und erst recht nicht -klettern konnte). Als ich am zerwühlten Schnee direkt am Zaun ankam war außer diesem nicht mehr viel zu sehen - der Fuchs trat gerade den Rückzug über die Felder an und kam, nachdem er merkte dass ich vorerst dort blieb, auch nicht zurück, obwohl ich ihn auch später vom Fenster aus noch eine gute Viertelstunde lang beobachten konnte, wie er sich zum anderen Ende des Dorfs und anschließend zurück in Richtung Wald aufmachte.

Unter den kleinen Tannen des Nachbarn raschelte es recht deutlich, trotz beruhigender Worte ließ sich aber niemand hervorlocken, und auch die mitgebrachte Taschenlampe ließ mich nichts entdecken. Blutspuren waren glücklicherweise auch nicht zu finden, so dass ich davon ausgehe dass das vermutliche Opfer der Attacke (naja, es könnte auch sein dass ein streunender Kater mit dem Fuchs anbändeln wollte, wer weiß...) mit dem Schrecken davongekommen ist. Beim Rückweg ins Haus entdeckte ich dann die vielen anderen Spuren, die die beiden Kämpfenden im ganzen Garten hinterlassen haben.

Nun bin ich zum Einen froh, dass unser Stall so massiv ist (die darin wohnenden Enten, Gänse und Hühner möchte ich doch lieber irgendwann selbst essen), zum Anderen dass unsere Katzen alle in Sicherheit waren. Allerdings stellt sich mir doch die Frage ob bei anhaltendem Winterwetter die Hungersnot bei den Füchsen so arg wird, dass sie sich weiterhin bis zu uns trauen, ob es daher nicht sicherer wäre eine Ausgangssperre für Mauz und Co. zu verhängen, und wie ich das denen verständlich mache.
31.1.10 17:40
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Lemmie / Website (1.2.10 18:07)
Bei solchen "interessanten" Ereignissen wäre ich vermutlich sogar barfuß mit der Camera hinaus gelaufen ... lach
Fein, dass Deinen Tieren nichts passierte.

Wegen Heizkraftwerk in Filzmoos: dazu habe ich hier einen link gefunden http://salzburg.orf.at/stories/254094/

Lieben Gruß
Lemmie


Ines (2.2.10 19:01)
Tja, meine Kamera war (wie fast immer wenn es was zu fotografieren gäbe) sicher verwahrt an ihrem Platz - im Schreibtisch.

Generell ist es bei mir so: selbst wenn mir noch vor Verlassen des Hauses einfällt dass es vielleicht Fotogelegenheiten geben wird habe ich nur in Ausnahmefällen geladene Akkus zur Hand. Dem entgegenzusteuern wäre eindeutig ein lobenswerter Vorsatz für's neue Jahr gewesen - ich notier's mir mal.

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