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unverarschbar

... ist der Titel des ersten Romans von Martell Beigang. Es geht darin um Ben - einen Musiker, der jüngst nicht nur 30, sondern auch von seiner Freundin verlassen wurde. Darüber hinaus hat sich seine Band mangels Interesse von Seiten der Plattenfirmen aufgelöst, und generell stellt er fest dass die Entwicklungen im Musikbusiness in letzter Zeit steil bergab weisen. Er nimmt sich vor dagegen etwas zu unternehmen, und sucht sich für den Höhepunkt seines grotesken Feldzugs ein ausschließlich Vollplayback singendes Soapsternchen, für ihn die "Antichristin der Musik", aus...

Meine neu erstandene Ausgabe des Buchs zieren seit gestern die Autogramme des Autors und Sashas, der die zugehörige Hörbuchversion eingelesen hat und derzeit mit Martell auf Lesereise ist. In heimeliger Atmosphäre mit 70er-Jahre-Sofa und Stehlampe auf der Bühne werden kurzweilige, amüsante Ausschnitte in verteilten Rollen aus dem Hörbuch vorgetragen, musikalisch ergänzt durch mehrere Stücke von Hallo*Erde (neben Martell am Bass singt Tim Talent und spielt Gitarre). Kurz vor der Pause gibt es eine Fragerunde, in der sowohl der Autor als auch Sasha den Zuhörern Rede und Antwort stehen - bei fehlendem Engagement im Publikum wird der Spieß herumgedreht.

Nach dem Ende der Lesestunde (das Ende des Buchs wird natürlich nicht verraten - im Moment weiß ich selbst auch noch nichts darüber, ich bin erst bei Seite 155 von 190) besteht die Möglichkeit, Buch, Hörbuch und/oder auch die CD von Hallo*Erde zu erstehen und signieren zu lassen.

Insgesamt war es für mich ein wunderbarer Abend mit sympathischen Menschen auf der Bühne, die aus einem mitreißenden Buch entspannt vorlasen. Ich habe Tränen gelacht und bin sehr froh, durch Sashas Beteiligung von diesem Stück Literatur erfahren zu haben. Ohne die gewonnenen Freitickets wäre ich wohl nicht dabei gewesen - für's nächste Mal weiß ich dass ein solcher Abend den Eintritt und die eineinhalb Stunden Anfahrt wert ist. Ich freu mich schon auf's neue Buch von Martell und hoffe, dass es auch dazu eine Lesereise geben wird. Dann werde ich zu den gestern noch sehr spärlich vertretenen Leuten gehören, die wegen des Buchs und nicht wegen des einen Vorlesers kommen.
17.2.10 13:57
 


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